Dies ist eine der meistgeäusserten Aussagen der jüngst vergangenen Zeit. Computer-Besitzer gehen davon aus, dass moderne Hacker irgendwo im Internet sitzen und gewaltsam versuchen, in fremde Systeme einzudringen. Dort angelangt, schnüffeln sie nach Informationen und kopieren diese für Ihre Weiterverwendung oder verkaufen diese.

Dieses Bild stellt eine sehr romantische Situation dar, wie sie seit den 90er oder 2000er Jahren nicht mehr oft vorkommt. Es kann durchaus sein, dass dies im Sinne von Industriespionage, wie jüngst im Fall “Labor Spiez”, passiert. In diesem oder ähnlichen Fällen versuchen fremdländische Geheimdienste an wichtige Informationen von nationalem Interesse zu gelangen und daraus ihre Schlüsse zu ziehen und Aktionen bzw. Massnahmen einzuleiten.

Richtig, dieses Vorgehen macht bei vielen privaten und KMU Computern unter Umständen wenig Sinn. Dennoch ist die Aussage, dass “mein Computer” nichts Interessantes zu bieten hat, gefährlich.

Denn jeder Computer hat Speicher und eine mehr oder weniger potente Rechenkapazität. Bündelt man diese Eigenschaften mit zehntausenden von anderen Computern, die “nicht interessant” sind, entsteht eine Geister- oder Zombie-Armee mit sehr viel Einfluss. Wer diese kontrollieren kann, hat automatisch Macht. Diese Armee könnte zum Beispiel einen Onlineshop, ein Ticketportal oder ganz einfach einen virtuellen Gemeindeschalter belagern und dafür sorgen, dass nichts mehr geht. Dies könnte dann zu Engpässen oder Ausfällen führen, welche unter Umständen wiederum finanzielle Nachteile für die Betreiber bedeutet.

Bei grober Fahrlässigkeit oder vorsätzlichem Handeln kommt man also schnell mit dem Gesetz in Konflikt, was weitere, unannehmliche Folgen mit sich zieht.

Die wichtigsten Regeln, um weder grob noch fahrlässig zu handeln in Kürze:

  • Computer, welche mit dem Internet verbunden sind, gehören hinter eine aktuelle Firewall, die regelmässig gewartet wird
  • Betriebssysteme (Windows, Android, IOS, OSX, etc) müssen regelmässig aktualisiert werden. Der Einsatz von veralteten Computer-Systemen, welche keine Aktualisierungen mehr zulassen, ist nicht optimal und nicht empfehlenswert. Darunter gehören (nicht abschliessend):
    • Windows 95, 98, ME, 2000, XP
    • OSX ab 10.7
  • Unbekannte Internet-Seiten anzusurven kann Gefahren bergen
  • Beim Öffnen von Anhängen aus eMails immer die Plausibilität prüfen:
    • Kenne ich den Absender
    • Habe ich diesen Anhang bestellt
    • Macht der Mail-Text Sinn
  • Der Einsatz von einem aktiven und aktualisierten Antivirus-Programm ist nicht Kür, sondern Pflicht

Fragen Sie uns, wir wissen definitiv wie: info@p-s4u.ch

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